Spieleprofil // Review
Donkey Kong Jet Race

Nintendo
Entwickler:
Paon
Genre:
Racer
25.01.2008
Nein
EU-Release:
Online-Multiplayer:
Gameplay x2 + Grafik + Sound / 4
Review zu Donkey Kong Jet Race
Wie schon in unserem Preview zu lesen war, hatte Donkey Kong Jet Race eine längere Videospiel-Vorgeschichte. In Kurzform gesagt, war das Spiel ursprünglich für den GameCube und das dazugehörige Bongo-Zubehör geplant. Auch etliche Namensgebungen gab es im Vorfeld. Letztendlich hat es Nintendo nun endlich geschafft, den Funracer am 25.01.2008 bei uns in den Handel zu bringen.

Gameplay (73%):
Als erstes rückt die ungewöhnliche Steuerung ins Blickfeld. Beim Start muss man durch schütteln der Wiimote und des Nunchuks beschleunigen, bis man auf Höchstgeschwindigkeit angelangt ist. Danach halten eure Torpedo-Bongos so lange die Geschwindigkeit, bis ihr an Objekten hängen bleibt oder von einem gegnerischen Item getroffen werdet. Dann ist wieder schütteln angesagt. Gesteuert wird durch einzelnes Schlagen von Nunchuk oder Wii-Remote. Das heißt, wenn ihr nach links wollt, müsst ihr mit dem Nunchuk ein oder zweimal schlagen, wenn ihr nach rechts wollt, mit der Wii-Remote. Durch hochziehen beider Controller könnt ihr über Gegenstände springen. Mit dem Analog-Stick des Nunchuks könnt ihr eure begrenzten Turbos starten. Mit der A oder B-Taste habt Ihr die Möglichkeit gesammelte Items zu aktivieren. Die komplette Steuerung kann im Optionsmenü auch für Linkshänder getauscht werden. Das ständige Schlagen und Schütteln macht anfänglich noch einen Heidenspaß, geht aber spätestens nach dem dritten Rennen ordentlich in die Arme. Wer also ein gutes Workout für seine Bizeps sucht, ist hier gut bedient. Leider macht das Ganze nach einer gewissen Zeit keinen Spaß mehr und man wünscht sich eine normale Steuerung zurück.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Spiels sind die Bananen. Während des kompletten Rennens könnt ihr Bananen für eine Energieleiste sammeln. Ist die Leiste voll, bekommt ihr einen neuen Turbo hinzu. Zu guter Letzt gibt es noch, in guter alter Mario-Kart Manier, einige Items zum aufsammeln. Damit könnt ihr eure Gegner manipulieren oder euch selbst tunen.
Der Umfang des Spiels ist für einen Funracer ordentlich. Wie üblich gibt es einen Grand Prix, Zeitrennen, Einzelrennen, Freie Rennen und zusätzlich eine kleine Flugschule und Candy´s Missionen. Im letzteren Modus müsst ihr genau vorgegebene Missionen der Affendame erfüllen. Im Grand Prix könnt ihr weitere Charaktere, Strecken und Schwierigkeitsgrade frei schalten. Die Strecken sind abwechslungsreich gestaltet, bieten aber kaum Schwierigkeiten. Da ihr praktisch wie auf Schienen fahrt, müsst Ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr vom Kurs abkommt. Den Einzelspieler-Modus wird man mit ein wenig Übung und genug Muskelpower recht rasant durchspielen.
Bleibt noch der Multiplayer-Modus, der größte Befürworter der Bongo-Jagd. Denn hier kann das Spiel mit Voll-Speed nach vorne preschen. Im Mehrspieler-Modus hat man mit Freund und Familie auf jeden Fall einige Stündchen Spaß.
Grafik (70%):
Rein optisch gesehen bietet Donkey Kong Jet Race mittelmäßige GameCube-Grafik. Bis auf den aufgebohrten 16:9 EDTV/HDTV Modus merkt man schnell, dass die Engine ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Zwar sind die Kontrahenten alle hübsch animiert, doch wird das ganze Spiel von durchschnittlichen Texturen geplagt. Die Strecken sind alle abwechslungsreich gestaltet, bieten aber nur wenige Details und simple Comic-Grafiken. Gutheißen muss man allerdings, dass man null Treppeneffekte zu sehen bekommt. Das Anti-Aliasing läuft bei diesem Racer ohne Tadel. Irgendwelche großartigen Lichteffekte sucht man aber vergebens. Nur hier und da gibt es nette Turboeffekte oder effektvolle Übergänge von Land ins Wasser bzw. umgekehrt.

Sound (55%):
Das musikalische Ergebnis des Rennspiels ist einer der größten Schwachpunkte. Während dem kompletten Spiel wird man von einem Midi-Gedudel beschallt, das jedoch schnell in den Windschatten gerät und fast gar nicht mehr aufholen kann. Unverständlich ist auch, dass hier keine Tracks aus dem bestehenden und auch noch sehr guten Donkey-Kong CD-Regal genommen wurden. Im Gegensatz zur Musik, können die Soundeffekte weitgehend überzeugen. Die üblichen bekannten Sprachsamples und Stimmen wurden hier 1:1 implementiert. Auch vom Lautsprecher der Wii-Remote wird oft Gebrauch gemacht. Durch einen coolen Soundeffekt wird einem beim Trommeln suggeriert, dass der Nunchuk quasi einen eigenen Lautsprecher hat. So macht das Trommeln für eine Weile Spaß. Nintendo untypisch wird diesmal kein Dolby Pro Logic 2 unterstützt. Wahrscheinlich ist das ein Relikt aus der ursprünglichen Gamecube-Version.
Fazit (67%):
Als Sieger erreicht Donkey Kong Jet Race leider nicht die Zielgerade. Das neue Spin-Off aus dem DK-Universum wirkt ein wenig durchwachsen. Die größte Innovation ist zeitgleich das größte Manko des Spiels. Denn die teilweise anstrengenden Bongo-Arien und die veraltete Technik machen dem Funracer einen Strich durch die Rechnung. Allerdings kann die Affenbande im Multiplayer-Modus für einige Runden als Party-Kracher überzeugen.
Autor: Holger Wettstein
Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung von Donkey Kong Jet Race!
Shouts zu diesem Spiel
Im Multiplayer der Partyknüller schlechthij aber ein klangweiliger Siongleplayerpart.onlinemodus wärea auch besser gewessen.Single=pfui Multi=hui
Also ich könnte es mir richtig geil mit den Bongos vorstelln XD aba auf der Wii ist es eig. auch geil also en Kumpel und ich hatten viel Spaß XD
Als Bongospiel für den Gamecube wäre es spaßig geworden. Für die Wii nur wildes Rumgezappel. Wer es mag. PS: Ein weiterer Sargnagel für DK.
eine stunde spielspaß und dann geht es flöten! habe nur wegen dem preis von 25€ zugeschlagen!
Ich hab das Spiel selbst nicht, hab aber leider nur sehr schlechtes über das Spiel gehört. Ich würde mir den Kauf zweimal überlegen!
Wer ein preiswertiges Multiplayerspiel sucht sollt zu Donkey Kong Jet Race greifen. Spielspaß garantiert!!
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