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Kororinpa
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Redaktionswertung:
71%
Userwertung:
79%
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WiiWare Review

Spieletest oder Video zu Max and the Magic Marker


Kleine Entwickler-Studios sind schon lange groß im Kommen. Sie bringen Spiele für eine Plattform hinaus, die es entweder noch nicht in der Form gab oder im Vergleich zu anderen Teilen einfach besser sind. Das Entwickler-Studio Press Play aus Dänemark will mit dem WiiWare-Titel Max and the Magic Marker zeigen, dass man die Wii-Remote in einen zauberhaften Stift verwandeln kann. Ob die Reise in die bunte Fantasiewelt geglückt ist, erfahrt ihr in unserem passenden Review zum Spiel.



Gameplay (3 von 4 Punkten):

Ihr seid Max, ein kleiner Junge, der gerne malt. Er hinterlässt euch drei wunderbare Fantasiewelten, die ihr später erforschen dürft. Denn irgendwann erreicht ihn ein kleines Paket mit einem Zauberstift. Kaum hält er ihn in der Hand, fängt er an, bunte Bilder zu malen, die kurz darauf lebendig werden. Was geschieht hier nur? Und dann wird Max auch noch selbst ein Teil seiner Fantasiewelt!

Jetzt kommt ihr ins Spiel. Ihr steuert den kleinen Max mit Wii-Remote und Nunchuk und verfolgt den Fiesling Mustacho. Mittels Nunchuk und dem Z-Trigger läuft beziehungsweise springt Max. Mit der Wii-Fernbedienung bedient ihr den Zauberstift. Damit könnt ihr alles malen, was ihr wollt. Sei es eine Wippe, ein Stein oder kleines Haus als Schutz. Die Umsetzung der Steuerung wurde hier gut bedacht und geht wunderbar von der Hand. Nur manchmal wirkt es ein wenig hakelig, insgesamt hat man hier aber gute Arbeit abgegeben.

Damit ihr etwas malen könnt, müsst ihr natürlich Tinte besitzen. Diese ist in jedem Level verteilt und begrenzt. Mit dieser baut ihr euch dann die verschiedensten Gegenstände, um die Level zu meistern. Doch was genau erwartet euch? Hier ein paar Beispiele: Im Spiel gibt es eine gewisse Anzahl an Schätzen, die ihr aufsammeln könnt. Manche sind beispielsweise zu weit entfernt, um einfach zu ihnen zu springen. Also malt ihr euch eine Brücke. Manch ein Schatz liegt auch zu hoch. Zeichnet euch also eine Wippe inklusive Stein, damit ihr hoch fliegt und euch den Schatz schnappen könnt. Denn je mehr Gegenstände ihr sammelt, desto mehr Spielmodi und Features schaltet ihr frei. Natürlich gibt es auch Momente, in denen eure Ideen nicht sofort funktionieren. Deshalb könnt ihr mittels Tastendruck zwischen der "realen" und einer gemalten Welt wechseln, in der alles wie auf Papier gezeichnet aussieht. Hier könnt ihr euch nicht bewegen, aber in Ruhe zeichnen und ausprobieren. Diese andere Welt könnt ihr auch dazu nutzen, euch zu retten, wenn ihr einmal in die Tiefe fallen solltet. Habt ihr einmal keine Lust, Mustacho zu jagen, dürft ihr auch den Spielplatz besuchen. Dort könnt ihr euch austoben und malen, was ihr wollt. Der perfekte Platz, um Schabernack mit dem Stift zu treiben. Aufgrund des geringen Umfangs (drei Welten á fünf Level) kommt das Spiel leider etwas zu kurz. Aber für ein Download-Spiel immer noch ausreichend.



Grafik (4 von 4 Punkten):
Was Press Play hier in Sachen Grafik gezaubert hat, ist wirklich erstaunlich. Ein interessanter und durchaus charmanter Stil im Comic-Look wird euch hier serviert. Die Animationen sehen immer geschmeidig aus. Zu Beginn eines Levels kann es zwar zu kleinen Rucklern kommen, diese fallen jedoch kaum auf. Auch ein ständiger Wechsel zwischen den Welten bringt überhaupt keine Nachteile mit sich. Man hat das Gefühl, man würde wirklich auf einem Blatt Papier malen. Die Hintergründe schauen zwar sehr schön aus, bieten aber aufgrund der wenigen thematischen Welten leider nicht sehr viel Abwechslung. Das ist vielleicht auch der einzige negative Punkt.

Sound (4 von 4 Punkten):
Nicht nur die Grafik kann überzeugen, sondern auch der Sound. Dieser wird von Analogik beigesteuert und klingt fantastisch. Die Musik wurde auf die jeweilige Welt (Dorf, Pirat und Roboter) gut abgestimmt und klingt immer unterhaltsam. Wenn man zwischen der realen und gemalten Welt wechselt, klingen die Sounds ebenfalls ein wenig anders und bringen somit auch hier ein wenig Abwechslung mit sich. Press Play hat bewiesen, dass man selbst für einen Download-Titel gute Musik abliefern kann.

Fazit (4 von 4 Punkten):
Ich persönlich war von Anfang an begeistert von dem Spiel. Was ich bei Drawn To Life etwas zu komplex fand, ist bei Max and the Magic Marker genau richtig für mich. Ich habe einen knuffigen Helden, der seine eigene Fantasiewelt durchstöbert und ich darf ihn dabei helfen. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ihr selbst entscheidet, wie ihr das Ziel erreicht. Die Lernkurve selbst ist zwar stark, aber machbar. Die Musik im Spiel rundet das Erlebnis bestens ab. Zum ersten Mal habe ich eine so tolle Musik in einem WiiWare-Spiel erlebt. Auch wenn das Jahr noch verdammt jung ist, ist Max and the Magic Marker für mich bereits jetzt der WiiWare-Hit des Jahres 2010. Kauft es euch! Ihr werdet es nicht bereuen.

Autor: Daniel Pohl

Vielen Dank an Nintendo of Europe
für die freundliche Bereitstellung der Nintendo-Points für Max and the Magic Marker!


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Redaktions-Bewertung:
Bewertung: 0 von 4

User-Bewertung: Dieses Spiel jetzt bewerten! Bewertung: 0 von 3 (4)

Entwickler: TBA
Spieler: 1
Genre: Jump n Run
Deutschland Release: 22-01-2010
Wii-Points: 1000
Hier könnt Ihr das Spiel Max and the Magic Marker bewerten. Maximal könnt Ihr die Höchstwertung 4 Punkte vergeben.

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